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PFAS: Kostenlose Tests für Innerrhoder Landwirtschaftsbetriebe
Bei zwei Milchsammelstellen in Appenzell I.Rh. wurden für die PFAS-Chemikalie PFOS Werte gemessen, die den EU-Richtwert leicht übersteigen. Daher beschloss die Standeskommission, freiwillige Tests für Landwirtschaftsbetriebe anzubieten. Neue Untersuchungen von Trinkwasser zeigen, dass alle Wasserversorgungen auf Innerrhoder Boden einen sehr strengen PFAS-Wert einhalten.
Standeskommission beschliesst Ausweitung der Probenentnahme
Seit August 2025 haben 91 Betriebe in Appenzell I.Rh. ihre Milch freiwillig auf PFAS getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass in einem Grossteil der Proben kein PFOS oder nur in sehr geringen Konzentrationen nachgewiesen werden können. Einzelne Betriebe klären erhöhte Werte vertieft ab und werden dabei vom Kanton begleitet. Für weitere Proben und Begleitmassnahmen der von PFAS betroffenen Betriebe spricht die Standeskommission für das Jahr 2026 Fr. 145'000.--.
Koordiniertes Vorgehen beim Thema PFAS
In der ganzen Schweiz gibt es Trinkwasser, Böden und Lebensmittel, die mit schwer abbaubaren Chemikalien der PFAS-Gruppe belastet sind. Appenzell I.Rh. ist zwar nicht flächendeckend, jedoch regional von PFAS-Belastungen betroffen. Die neu gebildete Arbeitsgruppe PFAS wird im Auftrag der Standeskommission die weiter notwendigen Messungen koordinieren, Daten sammeln und die Standeskommission laufend über die aktuelle Lage informieren.

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